Kriegs- und Krisenreporter berichtet aus seiner Arbeitswelt
Es sind herausfordernde Zeiten – nicht zuletzt für den kritischen Journalismus. Welchen Wert haben die Wahrheit und der Anspruch auf Objektivität noch angesichts von Fake News, Künstlicher Intelligenz (KI) und direkter Kommunikation über soziale Medien?
Nach Antworten auf diese Frage sucht der Nikolaus Groß Niederwenigern e.V. am Donnerstag, 29. Oktober 2026, gemeinsam mit seinem Gast Jan Jessen, Krisen- und Konfliktjournalist für die FUNKE Mediengruppe. Nach einem Bericht, in dem Jessen über seine journalistische Tätigkeit in Krisengebieten, besonders in der Ukraine, in Afghanistan, im Iran und im Kongo, informiert, stellt er sich den Fragen der Moderatoren und des Publikums. Beginn ist um 19 Uhr im Mauritiusdom in Hattingen-Niederwenigern. Die Veranstaltung ist Teil des Programms anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Seligsprechung von Nikolaus Groß, der unter anderem als Hauptschriftleiter und Chefredakteur der Westdeutschen Arbeiterzeitung tätig war und in seinen Artikeln kritisch Stellung zum Nationalsozialismus bezog.
Zum Verein
Der Nikolaus Groß Niederwenigern e.V. widmet sich dem Andenken des seligen Nikolaus Groß, der aus Hattingen-Niederwenigern stammt. Der Verein betreibt das Nikolaus-Groß-Haus in Hattingen-Niederwenigern, versucht mit einer Dauerausstellung, der Arbeit mit Schul- und Jugendgruppen sowie besonderen Veranstaltungen für seine Geschichte und Themen zu sensibilisieren.
(Foto: Bistum Münster)