Bischof Overbeck zum Dokument aus Rom
Foto: Nicole Cronauge/Bistum Essen

Auf der Internetseite des Bistums Essen heißt es:

Es befremdet mich sehr, dass ein solches Dokument ohne Vorankündigung und Berücksichtigung der tatsächlichen Situation in den jeweiligen Ortskirchen veröffentlicht wird“, kritisierte der Essener Bischof mit Blick auf die neue Vatikan-Instruktion zu Reformen in Pfarrgemeinden. Dies widerspreche auch der von Papst Franziskus immer wieder betonten Bedeutung des synodalen Miteinanders in der katholischen Kirche. „Wir setzen uns in der deutschen Kirche gerade intensiv mit der Frage auseinander, wie wir in einer radikal veränderten Gesellschaft das Evangelium in einer Weise leben und verkündigen können, die für möglichst viele unterschiedliche Menschen anziehend und einladend ist“, so Bischof Overbeck. Unzählige engagierte Christinnen und Christen in den Gemeinden, Verbänden und Gemeinschaften müssten sich dabei gravierenden Problemen stellen, weil offensichtlich ist, dass die Kirchengestalt der Vergangenheit aus vielerlei Gründen nicht mehr zu halten sei. Auf all diese Menschen, die sich aus tiefstem Herzen für die Zukunft der katholischen Kirche einsetzen und nach Lösungen schwieriger Fragen suchen, wirke ein solches Dokument irritierend und verletzend, weil es keinerlei Interesse und Verständnis für die Situation vor Ort zeige, stellte der Ruhrbischof fest.

Zum vollständigen Bericht geht es HIER

Den deutschen Text der Instruktion der Klerus-Kongregation finden Sie auf der Webseite der Deutschen Bischofskonferenz

Zurück